Letzten Mittwoch beschloss der Münchner Stadtrat den 17. Juni als Termin für die Abstimmung über das Rats- und das Bürgerbegehren zum Bau der 3. Startbahn am Münchner Flughafen. Für einige Befürworter der Startschuss, um eine Bürgerinitiative zu gründen, die sich klar für dieses Projekt ausspricht.
Unter der Leitung des ehemaligen Landtagsabgeordneten Dr. Erich Schosser fand am Sonntag, dem 5. Februar das Gründungstreffen statt, bei dem der Unternehmer und Vorsitzende der CSU Neuhausen-Nymphenburg, Bernhard Loos einstimmig zum 1. Sprecher gewählt wurde. Im Rahmen einer öffentlichen Versammlung, bei der jeder Interessierte die Möglichkeit zum Beitritt bekommt, wird in den nächsten Wochen das weitere Vorgehen diskutiert und beschlossen. „Unser Anliegen ist es, positiv für den Ausbau zu werben. Der Flughafen schafft mit dem Ausbau nicht nur zehntausende Arbeitsplätze, sondern stellt auch ein herausragendes Infrastrukturprojekt für den Großraum München dar,“ so Loos.
Laut der Initiative sei es nun an der Zeit, die vielen positiven Aspekte der 3. Startbahn herauszustellen, nachdem die Argumente der Startbahngegner durch das initiierte Bürgerbegehren schon viel zu lange einseitig in der Öffentlichkeit präsent seien. An dieser Stelle möchte die Bürgerinitiative mit Veranstaltungen – aber auch in sozialen Netzwerken und auch über Infostände ansetzen. „Es ist unser Ziel, die schweigende Mehrheit, die hinter dem Bau der 3. Startbahn steht, zu mobilisieren.“ Unter www.facebook.com/mucpro3 können sich Interessierte informieren und in Zukunft die aktuellen Neuigkeiten über die Aktivitäten der Initiative erfahren.







3. Startbahn
Es ist unerhört, wie Menschen, sich für Dinge stark machen, die ihren Mitbürgern dadurch enorme Belastungen durch Lärm und Dreck, Heimatzerstörung und Gefährdung aufbürden. München wollte die Belastungen durch den Riemer Flughafen nicht ertragen. Wir in Freising sollen durch den größenwahsinnigen Ausbau des Flughafens all das erdulden. Vielleicht wird es Ihnen allen mal bewußt, dass durch die Vorgaben der Flugsicherung die Flieger beim Start von der 3. Startbahn sofort nach dem Abheben mindestens 15 Grad nach Norden hin abdrehen müssen, d.h. der gesamte startende Flugbetrieb breitet sich fächerförmig über Freising aus. Was das bedeutet, muß ich Ihnen wohl nicht erklären.
Sie alle sind nicht betroffen und können leicht danach schreien, weil Ihnen unser Leid hier in der Freisnger Region ja egal ist.
Verstecken Sie sich doch nicht immer hinter Arbeitsplätzen, damit versucht man alle immer mundtot zu machen. man hat mittlerweilen den Eindruck Bayern kann nur mit einer 3. Startbahn überleben. Der Flughafen jetzt ist ein leistungsfähiger, schöner Flughafen und das reicht. Wozu muß München ein Weltdrehkreuz haben und Frankfurt den Rang ablaufen mit ca. 50% Umsteiger(so ein unverantwortlicher Schwachsinn = Größenwahn).
Und dazu bekennen Sie Pro-Bürger sich. Es ist unglaublich, wie böse Menschen mit ihren Mitmenschen sein können. Wir sollen krepieren, damit Ihr stolz sagen könnt "Wir haben Deutschlands größten Flughafen". Pfui, dass Sie sich nicht schämem.
3.Bahn am Flughafen München
Der Kommentar von Herrn Draxler ist der Gipfel! Er ist schlicht unverschämt.
Auf welchem Demokratieverständnis basiert solch eine absurde Denkweise? Mit welcher Arroganz wird hier das Wohl und Wehe zig Tausender direkt und indirekt am Airport arbeitender Menschen tituliert? Arbeitsplätze sind überbewertet?? So so, das lässt tief blicken... Die TU und Texas Instruments werden es schon richten, was? Hallo aufwachen! Oder ist die eigene Rente schon in trockenen Tüchern und keine Familienangehörige/Freunde/Bekannte auf verschiedenste Berufe am und für den Airport angewiesen?
Herr Draxler sollte sich mal die Frage stellen warum es seinem Friseur, seinem Bäcker, seinem bevorzugten Baumarkt, seiner KFZ Werkstatt einigermaßen gut geht...
Das überaus wichtige Infrastrukturobjekt Flughafen sichert nachhaltig den erreichten Wohlstand, gerade auch im Landkreis Freising.
Den zahlreichen Mitarbeiter der Fa. Avon die in Neufahrn ihren Job verloren haben und jetzt am Airport beschäftigt sind, müßen die Worte von Herrn Draxler wie Hohn klingen. Leider werden wahrscheinlich Mitarbeiter von Müller Brot aus Neufahrn sich ebenfalls nach neuen Jobs umschauen müssen. Aber wir brauchen ja keinen Airport mit Perspektive, wie?
Herr Draxler, falls Sie tastächlich zu den relativ wenigen stark betroffenen Attachingern und Eittingern gehören, nehmen Sie sich einen Anwalt und streiten Sie für ihr verständliches Recht.
Sollte dies nicht zutreffen, verschonen Sie bitte die breite vom Airport profitierende Mehrheit von Ihrer erschreckenden Denkweise.
Eine klare Minderheit darf in einer Demokratie niemals einer Mehrheit die Zukunft verbauen.
Die Falschbehauptung, dass Freising fächermäßig überflogen wird, macht Sie nicht glaubwürdiger.
Auch die Denkweise, dass man den Status Quo eines Wirtschaftsunternehmens einfrieren könnte und 'gut is', lässt tief blicken. Stillstand bedeutet für den Flughafen definitiv Rückschritt, da sich Firmen und Airlines ohne Expansionsmöglichkeiten ganz sicher zurückziehen oder das Angebot deutlich reduzieren. Das System Luftfahrt ist ein wenig komplexer.
Kein Mensch hier will der FRAPORT den Rang ablaufen, auch wenn der Satz gerne missbraucht wird. Die Wirtschaft der Region braucht und fordert ein leistungsfähiges interkontinentales Streckennetz. Die IHK Begründungen neuer Firmenansiedlungen mit dem Flughafen sprechen dabei eine eindeutige Sprache. Neue Langstrecken lassen sich aber nur durch zsätzliche Umsteigepassagiere generieren. Das ist das Grundprinzip eines Drehkreuzes.
Herr Draxler, kämpden Sie für Ihr ganz persönliches Recht eines adeqaten Ausgleichs (sollten Sie denn überhaupt zu den wirklich Betroffenen zählen), aber nehmen Sie dabei nicht die breite vom Airport profitierende Mehrheit in Sippenhaft.
Herrn Draxler gebührt Dank
Herrn Draxler gebührt Dank für seine klaren Worte. Zu den Arbeitsplätzen Herr/Frau Anonymous: Wir brauchen hier in der Region in und um München keine große Zahl an neuen Arbeitsplätzen, da wir hier kaum Arbeitslose haben. Das Arbeitsplatzargument ist hier ein anderes als in strukturschwachen Regionen. Dort müssten diese geschaffen werden, aber nicht hier in der "Boomregion" München, die schon jetzt überbevölkert, zersiedelt, teuer usw. ist. Profitieren davon tun nur wenige, die gut daran verdienen. Und Arbeitsplätze rund um den Flughafen sind oft nicht neu, sondern von woanders her verlegt.
Pro 3. Startbahn
Sehr geehrter Herr od. vielleicht auch Frau(?)Anonymous,
es sagt schon viel über Ihr Verstecken in der Anonymität.
Man wird doch den Einen umbringen dürfen, damit es dem Anderen gut geht. So kann nur jemand argumentieren, der nicht betroffen ist.
Ansonsten erübrigt sich jeder Kommentar.
interessanter Fimauschnitt
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=e-ansVnkGmk#t=2...
Pro3. Startbahn
Es ist doch unglaublich, was hier auf dem feature player viel Unwahres vorgegaukelt wird:
-die Arbeitslosigkeit in der Region Freising war schon lange vor dem Flughafen auf niedrigsten Stand
-es werden nur Vorteile in der Region durch den Flughafen aufgezeigt
-nichts wird über die hohen Belastungen durch immensen Lärm in vielen Orten rund um den Flughafen berichtet, geschweige denn über die Verschlechterung der Luftqualität
-dass der Flugbetrieb immer mehr aufgebläht werden soll, obwohl Deutschland sowieso schon das dichteste Luftliniennetz in Europa hat
-immer über Reduzierung der Umweltbelastung von Regierungsseit gesprochen wird, dann aber genau das Gegenteil gefördert wird
-man nie genug kriegen kann und man immer nur nach Wachstum, Wachstum schreit
-die Lebenshaltungskosten mittlerweilen in der Flughafenregion immer drastischer ansteigen
-immer mehr Menschen hergelockt werden, die mit Teilarbeitszeit und Minilöhne sich hier ein normales Leben nicht leisten können
-Naherholungsgebiete rücksichtlos zerstört werden
usw.
Aber das interessiert keinen der Befürworter.
Die Höhe ist ja, von Florianspolitik der Gegner zu sprechen. Wer hat uns denn in der Freisinger Region die Probleme an den Hals gehängt?
Das war doch die Stadt München und die bayer. Staatsregierung, die die Belstungen durch den Riemer Flughafen der Stadt München nicht mehr zumuten wollten. Die Belastung sollten andere tragen nur nicht die Münchner - wer betreibt da Florianspolitik? Außerden wer garantiert uns in Freising, dass ein derartiges Unglück wie 1962 in München nicht auch in freisng mit den hochaufragenden Domtürmen in unmittelbarer Nachbarschaft einer 3. Startbahn passieren kann.
Es wir in dieser dukumentation alles negative verschwiegen und der Betrachter total einseitig informiert.
Ausbauvorhaben sind Konsequenz steigender Nachfrage
Die Historie der Luftfahrt wird nachweislich bis heute von einem grotesken Wiederspruch begleitet. Fliegen hat sich zu einem der leidenschaftlichsten Bedürfnisse der Menschen entwickelt, sonst wäre weltweit eine so explosionsartige Expansion des Luftverkehrs niemals möglich gewesen. Und trotzdem wird der Luftverkehr von der öffentlichen Wahrnehmung extrem stiefmütterlich behandelt.
So ziemlich jeder Flughafenausbau wird deshalb von massiven Protesten begleitet. Und immer mit derselben Argumentation. Der Ausbau sei kapazitativ völlig unnötig und deshalb eine Politik des Größenwahns. Doch die harten historischen Fakten haben die Ausbaugegner jedes Mal Lügen gestraft. Auf dem Höhepunkt der Startbahn-West Eskalation mussten 1987 sogar Menschen sterben, nur um letztendlich doch feststellen zu müssen, dass die damaligen prognostizierten Wachstumsraten bei weitem übertroffen wurden und Frankfurt deshalb eine vierte Bahn benötigte.
Die Ausbaugegner konfrontieren deshalb mit dem Vorwurf des Größenwahns nicht irgendeine örtliche Politik, sondern weltweit Milliarden Fluggäste, die das Instrumentarium des Fliegens regelmäßig nutzen. Vier Milliarden Passagiere sollen es 2020 sein. Ausbauvorhaben entstehen nicht willkürlich sondern als logisch dringende Konsequenz steigender Nachfrage. Solange die Lust der Menschen am Fliegen weiter signifikant ansteigt, haben die Gegner kein wirklich nachhaltiges Argument. Deshalb ist die wesentlich sinnvollere politische Diskussion zu führen, dass für die Betroffenen in Ausbaugebieten genügend Mittel zur Abfederung wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Härten bereitgestellt werden.
Ich habe die Starbahngegner bis jetzt durchweg als unfaire Diskussionspartner erlebt. Insbesondere der Vorwurf Herrn Binners, dass der Flughafen und die Politik mitverantwortlich für den zukünftigen Verlust von Menschenleben seien, ist aberwitzig und purer Populismus. 1987 waren es Startbahn-West Gegner, die für den Tod von zwei von Herrn Binners Berufskollegen (Polizisten) verantwortlich zeichneten.
Hoffen wir, dass sich die Wutbürger wenigstens als anständige Demokraten erweisen, sollte im Falle eines Bürgerentscheides die Entscheidung zu Gunsten der 3. Startbahn getroffen werden.
Man kann auch nur immer die eine Seite sehen
Herr Eberl, Sie haben vollkommen recht wenn Sie sagen, der Flugbetrieb nimmt uneingeschränkt zu, aber ist es denn notwendig, dass Herr/Frau XY nutzlos uneingeschränkt zu wirklich enormer Lasten von Flughafen-Anliegern ihre Träume erfüllen. Es geht ja nicht um Flugreisen allgemein, sondern um ein sinnloses Herumjetten nur um seiner Lust zu frönen.Nebenbei bemerkt, alle Pro-Kommentare nehmen keinerlei Bezug auf all die Belastungen der Betroffenen. Es heißt nur immer auch von den CSU-Politikern, es wird alles getan, damit die Belastungen für die Betroffenen möglichst gering ausfallen. Aber Lärm und Dreck,massive Luftverschmutzung in der unmittelbaren Umgebung durch die Ballung der Flugbewegungen, Zerstörung der Heimat, Ausuferung der gesamten Infrastruktur, usw. bleiben bzw. nimmt endlos zu. Nur was tut die Regierung? Nichts! Das sieht man ja wie es ist in der jetzigen Situation. Wenn ein Projekt mal steht, interessiert die Last keinen Politiker mehr.
Natürlich hat der Flughafen Auswirkungen auf Gesundheit und Leben, nur ist das halt nicht von heute auf morgen zu sehen, das können Sie doch nicht leugnen. Von ärtzlicher Seite wird heute bereits von einer zunehmenden astmatischen Erkrankung hier in der Flughafen-Region berichtet. Aber alle Bedenken gegen ein Ausufern dieser Verkehrsform wird von den Befürwortern so lange geleugnet oder will nicht gesehen werden bis das Höllenszenario über unseren Köpfen auch für diese Herrschaften unerträglich ist, dann aber ist es zu spät. Siehe Kfz-Verkehr.
Wo bitte sind die Startbahngegner unfaire Diskussionspartner? Herr Binner achtet und appeliert immer an Fairness und trägt Sorge dafür, dass alles im rechtlichen Rahmen bleibt. Man kann aber zum Wutbürger werden, wenn man von FMG und Politik für dumm verkauft und belogen wird.
Herr Eberl, Sie mit Ihren Pro-Kollegen sind nicht zu verstehen, da Sie die ganze Problematik nicht erkennen oder erkennen wollen.
Nur weiter so, Sie werden die Umwelt und die Motzer schon klein kriegen und eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder schaffen.