Millionenzuschüsse für Münchner Bühnen - kein Cent für Hygiene, Menschenwürde in Form von Toiletten im Ostpark
Die Verwaltung sieht es nicht einmal für erforderlich an, die dem Wirt des Michaeligartens "übergebene", mit Steuergeldern finanzierte Toilette ausserhalb der Biergartenbetriebszeiten offen zu halten.
Während minimalste Grundbedürfnisse keinerlei Berücksichtigung finden, denkt man öffentlichkeitswirksam über einen neuen Konzertsaal in München nach. Dabei verschlingen die bestehenden Kulturtempel bereits Millionenbeträge.
Unter nachfolgendem Link (Beitrag der Süddeutschen Zeitung)
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/kostenzuschuss-fuer-eintrittspreise-...
ist nachzulesen, mit welchen nicht unbedeutenden Summen städtische Bühnen bezuschusst werden:
- Philharmonie: Jede Konzertkarte wird mit 103.- EURO bezuschusst.
- Deutsches Theater: Bei einem Zuschussbetrag von 1,7 Millionen EURO wird jede Eintrittskarte
lediglich mit 7,8 EURO subventioniert.
- Volkstheater: Bei einer Zuschussnotwendigkeit in Höhe von 5,8 Millionen EURO
legt die Stadtkasse immerhin 55.- EURO pro Eintrittskarten drauf.
- Kammerspiele: 32 Millionen lässt sich die Stadt jährlich diesen Kulturtempel kosten.
(Diese Zuschussbeträge sind auf das Geschäftsjahr 2010 bezogen, werden aber 2011 wohl nicht niedriger ausgefallen sein.)
In Anbetracht dieser hohen Summen stellt sich die Frage, ob Gesundheit, Erholung und Wohlbefinden der Bürger im Münchner Osten nichts wert sind.
2013 sind wieder Kommunalwahlen.
Lesen Sie weitere Beiträge im WOBL unter folgenden Links:
http://www.wobl.de/artikel/menschenunw%C3%BCrdige-besch%C3%A4mende-zust%...
http://www.wobl.de/artikel/diktatur-der-verwaltung-missachtung-des-b%C3%...
http://www.wobl.de/artikel/keine-toiletten-f%C3%BCr-ostparkbesucher-ein-...
Ihre Kommentare zu diesen Artikeln werde ich gesammelt an den Herrn Oberbürgermeister weiterleiten.



















Behördenwillkür neu definiert....
Behördenwillkür ist die Vornahme einer Amtshandlung ohne entsprechende Rechtsgrundlage. Behördenwillkür ist aber auch das Unterlassen einer Maßnahme, trotz Vorliegens einer entsprechenden Rechtsgrundlage...
Das Vorhandensein öffentlicher Sanitäranlagen im Ostpark wird durch die entsprechenden Rechtsvorschriften (z. B. Grünanlagenverordnung der LH München) eindeutig gefordert, zudem wurde die Stadtverwaltung durch entsprechende Beschlüsse des Stadtrats aufgefordert, Toiletten im Ostpark in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellen.
Aber, was interessiert's die Verwaltung, was Recht und Gesetz ist? Was interessiert's die Verwaltung, was der Bürger wünscht und worauf er einen Rechtsanspruch hat? Hauptsache, die Verwaltungsbeamten und Mitarbeiter haben schöne, gut gepflegte Sanitäranlagen direkt am Arbeitsplatz - und nach ihnen die Sintflut.
Über Politik- und Politikerverdrossenheit braucht man sich angesichts dieses eklatanten Versagens des Münchner Rathauses - quer durch alle Parteien und Fraktionen - nun keine Gedanken mehr zu machen. Es ist einfach eine Tatsache, dass man keine Hoffnungen mehr in Institutionen setzt, denen das Recht und der Bürgerwille sch...egal sind!
Selbst die Grünen haben nur ihre Verkehrsverhinderungspolitik im Sinn und nehmen auf die realen Bedürfnisse der Münchner Bürger keinerlei Rücksicht.
Behördenwillkür und Bananenrepublik - beides ist nicht weit entfernt voneinander.
Und lieber zahlen wir Griechenlands Schulden, als Gelder für das Wohl der eigenen Bürger auszugeben...
"Denk ich an Deutschland in der Nacht..." (Heinrich Heine, Nachtgedanken)
Dieter Soetebier
Wen man/frau mal muss
Als Mann tut man sich ja vielleicht noch leichter wenn man im Ostpark ist und die Blase drückt. Auch wenn es nicht erlaubt ist wird ein Strauch aufgesucht. Welche Möglichkeit hat dann aber eine Frau?
Bei dieser Haltung der Stadt bleibt uns wohl nur noch übrig mit Pampers in den Ostpark zu gehen. Da spart die Stadt nun wirklich an der falschen Stelle!
Stadtrat wird endlich tätig - CSU unterstützt Forderung
In der Münchner TZ vom 25.02.2012 ist auf Seite 4 - München+Region folgender Artikel veröffentlicht:
CSU-STADTRATSFRAKTION FORDERT
Toiletten für den Ostpark
Der Ostpark ist für über 200 000 Anwohner ein großes Freizeitparadies - allerdings gibt's da ein Problem: Es fehlt an Toiletten. Zwar gibt es ein WC im Biergarten, doch das ist im Winter geschlossen - und im Sommer dem Ansturm kaum gewachsen.
Deshalb fordert die CSU-Stadtratsfraktion jetzt die Verwaltung auf, das Problem umgehend zu lösen. Zeit wär's: Denn im Gegensatz zu manchem Passanten, presssiert's der Verwaltung offensichtlich nicht - das Problem ist ihr jedenfalls laut CSU schon seit 2004 bekannt.
Antrag des CSU-Stadtrats
Zur Ergänzung:
Der Antrag wurde von den CSU-Stadträten
Frau Beatrix Burkhardt, Herrn Hans Podiuk und Herrn Josef Schmid eingebracht.
Herzlichen Dank, bleiben Sie dran, die Bürger des Münchner Ostens werden es Ihnen danken.
Siehe Beispiel Westpark
Gelegentlich besuchen auch wir den Ostpark, z.B. wenn wir uns mit Freunden dort treffen. Es ist eine herrliche grüne Oase. Nur "dringend müssen" sollte man nicht. Dann wird es unangenehm.
Die Problematik, dass es nirgends Wickelmöglichkeiten für Babys und Kleinkinder gibt, möchte ich hier auch ansprechen.
Im Westpark gibt es ein festes "toi toi", dass in einem Holzhäuschen verkleidet wurde. Ein fester und verläßlicher Anlaufpunkt.
Und soooo teuer kann das ja auch nicht sein, oder?
Als Anlieger und Nutzer bin
Als Anlieger und Nutzer bin auch ich der Meinung: Der Ostpark braucht dringend anständige Toiletten.
Wir brauchen Toiletten für den Ostpark
Wir brauchen dringend Toiletten im Ostpark. Ich mache mit.
Initiative zur Ausstattung des Ostparks mit Toiletten
Hoffentlich wacht das Baureferat endlich auf und der Stadtrat unterstützt die Initiative.
Toiletten für den Ostpark
Als Anwohnerin, Joggerin, Spaziergängerin und zurzeit Langläuferin im Ostpark unterstütze ich die Initiative von Erwin Bohlig, Toiletten im Ostpark einzurichten.
Toiletten im Ostpark
Da muß dringend etwas getan werden. Eine Riesen - Schweinerei!
In so einem großen Stadtpark keine Toiletten zu haben!!!
Unterstütze auch voll und ganz diese Initiative.