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Nachhilfe, Englischcamp oder Auslandsaufenthalt: Welcher Weg führt zu guten Noten?

Bild von Kirsten Raithel

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Ob Edmund Stoiber oder Christian Wulff, die Liste Prominenter, die in der Schule eine Ehrenrunde drehen mussten, ist lang. Mit dem Zeugnis in der Hand stellt sich für viele die Frage, wie sich bis zum Sommer die eine oder andere Note verbessern lässt. Hier wichtige Tipps für das Fach Englisch:

Nachhilfe
Forschungsinstitute beobachten, dass die Einführung des G8-Gymnasiums die Nachfrage nach Nachhilfe steigen lässt. Englisch „lernen“ bayerische Schüler heute bereits ab der dritten Klasse. In der sechsten Klasse kommt im Gymnasium die zweite Fremdsprache hinzu. Die Grammatik ist das A und O. Sie muss bei der ersten Fremdsprache sitzen, sonst potenzieren sich die Schwierigkeiten mit jeder weiteren Fremdsprache. Nur mit Hilfe eines Einzeltrainings kann ein versierter Nachhilfelehrer vorhandene Lücken ermitteln und schließen. Mit Hilfe von Hausaufgaben wird der Stoff vom jeweiligen Schüler in der Freizeit selbstständig wiederholt und vertieft.

Feriencamp mit Ganztagesangeboten
Spielerisch bringen in Sprachcamps oft muttersprachliche Trainer den Teilnehmern in kurzer Zeit das so wichtige Sprachgefühl bei. Zwar wird auch hier in Intensivworkshops die Grammatik wiederholt. Aber die Freude an der englischen Sprache sollte im Vordergrund stehen. Die zu erlernende Bilingualität, die Zweisprachigkeit, zieht sich durch das gesamte spätere Schul- und Berufsleben. Sich in Englisch gut ausdrücken zu können, ist zum Beispiel im bilingualen Sachunterricht wichtig. Dieser wird in Fächern wie Geschichte und Geographie an bayerischen Realschulen und Gymnasien weiter ausgebaut. Universitäten bieten viele Vorlesungen nur noch in Englisch an.

Auslandsaufenthalte
Wer seine sprachliche Ausdrucksfähigkeit verbessern möchte, entscheidet sich oft für einen längeren Auslandsaufenthalt. Die Rückkehrer zeichnet eine unverkennbare Sprachmelodie aus. Sie gehen sehr unbefangen mit der Sprache um. Aber an ihren grammatikalischen Lücken muss derjenige selbst arbeiten, sonst verbessern sich die Noten oft nicht. Viele Wege führen also zum Ziel. Nähere Informationen gibt es unter www.discovery4KidZ.de.

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