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Neues Dienstgebäude für Intensivtransport-/Rettungshubschrauber

Bild von Wobl-Bär Redaktion Münchner Wochenblatt

Die Münchner EC145 am neuen Dienstgebäude; links die Sozialräume, rechts der Hangar. Fotos: DRF-Luftrettung
Die Münchner EC145 am neuen Dienstgebäude; links die Sozialräume, rechts der Hangar. Fotos: DRF-Luftrettung
(RG) Heute bezog die Mannschaft des Hubschraubers ihre neuen Sozialräume am Klinikum Großhadern. Diese Station betreibt die Deutsche Rettungsflugwacht (DRF) bzw. deren Tochter HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH.

Nach einem knappen Jahr Bauzeit ist das neue Personaldienstgebäude nun fertig gestellt. Entstanden ist ein hochmoderner Neubau, der optimal auf die 24-Stunden-Einsatzbereitschaft der Besatzung ausgelegt ist.

Neben großzügigen Arbeitsplätzen, einer Küche und Sanitäranlagen stehen den Besatzungsmitgliedern sechs Ruheräume zur Verfügung. Zudem ist in dem Gebäude ein Seminar- und Weiterbildungsraum integriert. Die neuen Räumlichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Hubschrauber-Hangar.

„Die Besatzung von "Christoph München" war von Beginn an in die Baupläne involviert, so dass wir zahlreiche Optimierungsvorschläge der Piloten, Rettungsassistenten und Notärzte in die Tat umsetzen konnten“, erläutert Thomas Münsterer, Geschäftsführer der HDM Luftrettung gGmbH. Im September 2011 wird die Station die neuen Räumlichkeiten feierlich einweihen.

Der Münchner Hubschrauber ist besonders:
Der mit zwei Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten (vom Arbeiter-Samariter-Bund München) besetzte Hubschrauber wird für den schnellen und schonenden Transport von lebensbedrohlich erkrankten oder verletzten Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Dazu ist er 24 Stunden täglich einsatzbereit. Der Hubschrauber mit dem Funkrufnamen „Christoph München“ ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgerüstet, die für eine optimale Versorgung von Intensivpatienten notwendig sind.

Darüber hinaus wird der rot-weiße Hubschrauber auch zur Rettung von Notfallpatienten eingesetzt. Das passiert, wenn der Rettungshubschrauber "Christoph 1" (Betreiber: ADAC, Standort: Krankenhaus Harlaching) schon im Einsatz ist sowie nachts, wenn "Christoph 1" wegen der fehlenden Nachtflugtauglichkeit nicht fliegen kann.

Zum Team gehören insgesamt sechs Piloten, 16 Rettungsassistenten und 30 Intensivmediziner. Als bundesweit erste Luftrettungsstation setzt München seit Juli 2009 bei nächtlichen Rettungseinsätzen Nachtsichtbrillen (Night Vision Goggles-NVG’s) ein. Die am Pilotenhelm befestigten Brillen verstärken das in der Nacht vorhandene Restlicht und bieten so den Piloten eine neue optische Orientierung in der Dunkelheit.

Über die DRF Luftrettung:
Die HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH ist Teil der DRF Luftrettung. Die DRF Luftrettung betreibt an 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark über 50 Rettungs- und Intensivtransport-Hubschrauber. Darüber hinaus werden Ambulanzflugzeuge für weltweite Patiententransporte eingesetzt. Im Jahr 2010 leistete die DRF Luftrettung insgesamt 36.900 Einsätze.

Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die gemeinnützig tätige DRF Luftrettung auf die Unterstützung von Förderern angewiesen. Fragen zur Fördermitgliedschaft beantwortet das Service-Team des DRF e.V. auch gerne telefonisch: Montag bis Freitag von 8.00 bis 20.00 Uhr, Telefon: 0711-70072211.
Weitere Infos zur DRF unter www.drf-luftrettung.de.

Artikel über die Luftrettung auf wobl.de:
http://www.wobl.de/artikel/m%C3%BCnchner-hubschrauber-fliegt-120-eins%C3... und
http://www.wobl.de/artikel/luftrettung-40-jahre-im-dienst-der-menschheit... und
http://www.wobl.de/artikel/hubschrauber-im-einsatz-f%C3%BCr-die-gesundhe....


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