- 343. Autofahrerin übersieht beim Wenden die Trambahn; drei Personen leicht verletzt – Schwabing
- 344. Unberechtigter fährt mit Sonderrechten das Einsatzfahrzeug eines Krankenhilfsdienstes
- 345. 7. Rauschgifttoter - Obergiesing
- 346. Radfahrer rutscht aufgrund Straßenglätte aus und verletzt sich schwer – Ismaning
- 347. 52-Jähriger wird von zwei Unbekannten nach Streit massiv verletzt – Neuhausen - Zeugenaufruf
- 348. Tötungsdelikt in Neubiberg
- 349. Drei Kinder brechen ins Eis ein – Rettung durch zwei aufmerksame Zeugen - Unterhaching
- 350. Brand eines Schneeräumers in Untermenzing
- 351. 49-Jährige durch Brand in einem Wohnheim in Untermenzing schwer verletzt
- 352. Brand eines Pkws in Milbertshofen – Brandursache geklärt
- 353. Tötungsdelikt in Neubiberg
- europaweiter Notruf 112
- Notruf 112
- Polizeiruf 110
Übersicht:
343. Autofahrerin übersieht beim Wenden die Trambahn; drei Personen leicht verletzt – Schwabing,
344. Unberechtigter fährt mit Sonderrechten das Einsatzfahrzeug eines Krankenhilfsdienstes,
345. 7. Rauschgifttoter - Obergiesing,
346. Radfahrer rutscht aufgrund Straßenglätte aus und verletzt sich schwer – Ismaning,
347. 52-Jähriger wird von zwei Unbekannten nach Streit massiv verletzt – Neuhausen - Zeugenaufruf,
348. Tötungsdelikt in Neubiberg,
349. Drei Kinder brechen ins Eis ein – Rettung durch zwei aufmerksame Zeugen - Unterhaching,
350. Brand eines Schneeräumers in Untermenzing,
351. 49-Jährige durch Brand in einem Wohnheim in Untermenzing schwer verletzt,
352. Brand eines Pkws in Milbertshofen – Brandursache geklärt,
353. Tötungsdelikt in Neubiberg - Haftbefehl
Im Detail:
343. Autofahrerin übersieht beim Wenden die Trambahn; drei Personen leicht verletzt – Schwabing
Am Montag, 20.02.2012, gegen 18.15 Uhr, fuhr eine 32-jährige Münchnerin mit ihrem VW Golf die Leopoldstraße stadteinwärts. Sie hatte ihren 3-jährigen Sohn mit dabei. An der Einmündung zur Ungererstraße fuhr sie auf dem linken Fahrstreifen, da sie wenden wollte.
Als die Ampel dort Grün für sie zeigte, fuhr sie in den Einmündungsbereich, um dort zu wenden. Dabei übersah sie die Trambahn der Linie 23, die zum gleichen Zeitpunkt stadtauswärts auf der Leopoldstraße fuhr. Es kam zum Zusammenstoß zwischen Pkw und Trambahn und der VW Golf wurde durch die Trambahn gegen ein Verkehrszeichen auf der dortigen Verkehrsinsel geschoben.
Durch den Unfall wurden die 32-Jährige und ihr 3-jähriger Sohn leicht verletzt (HWS-Schleudertrauma). Sie wurden in einem Münchner Krankenhaus ambulant behandelt. Eine 64-jährige Münchnerin, die in der Trambahn mitgefahren war, wurde ebenfalls leicht verletzt.
Der Pkw wurde stark beschädigt. An der Trambahn entstand leichter Sachschaden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.
Der Trambahnverkehr der Linie 23 war in der Folge für 1 ½ Stunden in beiden Richtungen gesperrt. Zu dem kam es im Bereich der Unfallstelle noch zu leichten Verkehrsbehinderungen.
344. Unberechtigter fährt mit Sonderrechten das Einsatzfahrzeug eines Krankenhilfsdienstes
Am Dienstag, 21.02.2012, gegen 00.50 Uhr, fiel einer Streife der Polizeiinspektion 45 (Pasing) ein Einsatzfahrzeug eines Krankenhilfsdienstes auf, welches mit eingeschaltetem Blaulicht die Bodenseestraße entlang fuhr.
Die Polizeibeamten folgten dem Fahrzeug eine zeitlang. Es bog dann auf die A 8 in Fahrtrichtung Stuttgart ab. Kurz vorher schaltete der Fahrer des Einsatzfahrzeuges des Hilfsdienstes das Blaulicht wieder ab.
Da das Verhalten des Fahrers die Polizeibeamten stutzig machte, folgten sie dem Fahrzeug und über eine Nachfrage bei den Rettungsleitstellen München und Fürstenfeldbruck stellte sich heraus, dass es um diese Zeit nicht unterwegs sein dürfte. Daher wurde es an der Ausfahrt Sulzemoos von der Autobahn geleitet und der Fahrer wurde von den Beamten kontrolliert.
Es stellte sich heraus, dass der Fahrer das Fahrzeug vom Krankenhilfsdienst zwar rechtmäßig für einen Einsatz erhalten hatte, jedoch keine Berechtigung hatte, dieses zu diesem Zeitpunkt und unter Einsatz von Sonderrechten zu fahren. Ursprünglich sollte das Fahrzeug bei einem Faschingsumzug am Dienstag, 21.02.2012, eingesetzt werden.
Er gab zu, letztendlich eine „kleine Spritztour“ mit dem Fahrzeug gemacht zu haben, und dabei hätte er auch das Blaulicht ausprobiert. Das Fahrzeug wurde von den Polizeibeamten wieder dem Krankenhilfsdienst übergeben.
345. 7. Rauschgifttoter - Obergiesing
In den frühen Morgenstunden des Samstags, 18.02.2012, wurde ein 31-jähriger Münchner leblos von seiner Freundin in deren Wohnung in München-Obergiesing aufgefunden.
Der verständigte Notarzt konnte trotz Reanimationsmaßnahmen nur noch den Tod des 31-Jährigen feststellen. Der Münchner war der Polizei bereits als Drogenkonsument bekannt. Es konnten neben ihm die entsprechenden Utensilien vorgefunden werden. Er ist an den Folgen einer Drogenintoxikation gestorben.
Der 31-Jährige ist somit der 7. Rauschgifttote im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2012.
Vergleichszeitraum: 2010: 10 Rauschgifttote
2011: 2 Rauschgifttote
346. Radfahrer rutscht aufgrund Straßenglätte aus und verletzt sich schwer – Ismaning
Am 20.02.2012, gegen 08.00 Uhr, fuhr ein 76-jähriger verheirateter Rentner aus dem Landkreis München mit seinem Fahrrad auf der Schweigerstraße in Richtung S-Bahnhof Ismaning. Plötzlich rutschte er auf der eisglatten Fahrbahn aus und kippte mit seinem Fahrrad um. Durch den Sturz erlitt der Rentner schwere Verletzungen und musste anschließend zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Er trug keinen Schutzhelm
347. 52-Jähriger wird von zwei Unbekannten nach Streit massiv verletzt – Neuhausen - Zeugenaufruf
Am Freitag, 17.02.2012, gegen 15.50 Uhr, geriet ein 52-Jähriger mit zwei unbekannten Männern in Streit, da diese ihren Pkw seiner Ansicht nach so auf dem Gehweg abgestellt hatten, dass Fußgänger behindert werden.
Im Laufe der Auseinandersetzung wurde er vor die Brust gestoßen, so dass er zu Boden fiel. Während sich der 52-Jährige wieder aufrichten wollte, wurde er von einem der unbekannten Täter massiv mit dem Fuß ins Gesicht getreten. Er erlitt dabei mehrere Gesichtsfrakturen und musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Die bislang unbekannten Täter entfernten sich in unbekannte Richtung.
Die Männer waren mit einem schwarzen Pkw, DB, vermutlich M-Klasse, Kennzeichen nicht bekannt, unterwegs.
Täterbeschreibung:
Beide größer als 172 cm, eher dünne Statur, evtl. aus Russland bzw. Albanien. Einer der Täter hatte helle Haare, der andere dunkle Haare (vermutlich mittellang). Bekleidet waren beide mit einer Jeans, einer dunklen Lederjacke und einer hellgrauen Stoffjacke.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 25, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
348. Tötungsdelikt in Neubiberg -siehe 1. Nachtrag zum Pressebericht vom 20.02.2012, Ziffer 342
Wie bereits berichtet, kam es am Montag, 20.02.2012, zu einem Tötungsdelikt in Neubiberg.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand hat ein 36-jähriger Mesner seine Ehefrau, eine 35-jährige Kindergärtnerin, in Folge eines Streites mit mehreren Messerstichen verletzt.
Gegen 15.30 Uhr teilte der 36-Jährige sowohl seinem behandelnden Arzt als auch einem katholischen Priester telefonisch mit, dass er soeben seine Ehefrau getötet habe. Daraufhin verständigten Arzt und Priester unabhängig voneinander Polizei und Rettungsdienst und begaben sich zum Wohnanwesen der Familie. Dort angekommen kümmerte sich der Priester um die beiden 3- und 6-jährigen Kinder der Familie und brachte diese aus dem Haus.
Durch die nahezu zeitgleich eintreffenden Notarzt- und Polizeikräfte konnte die Ehefrau tot in der Küche des Einfamilienhauses aufgefunden werden. Der Tatverdächtige konnte ebenfalls in der Küche widerstandslos vorläufig festgenommen werden.
Hintergrund für den Streit dürften seit einiger Zeit andauernde Beziehungsprobleme und eine mögliche im Raum stehende Trennung sein. In diesem Zusammenhang befand sich der Tatverdächtige auch in psychiatrischer Behandlung.
Nach vorläufiger Bewertung ergeben sich keine Anhaltspunkte für eine Schuldunfähigkeit. Ein psychiatrisches Gutachten wird in Auftrag gegeben, um die Frage der Schuldfähigkeit endgültig zu überprüfen.
Bei der vermeintlichen Tatwaffe handelt es sich um ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von ca. 20 cm.
In seiner ersten Vernehmung durch die Mordkommission München räumte der 36-Jährige die Tat ein.
Die Staatsanwaltschaft München I wird gegen den Tatverdächtigen Haftbefehlsantrag wegen Mordes stellen. Als Mordmerkmale wird derzeit von Heimtücke und niedrigen Beweggründen ausgegangen.
Die beiden Kindern befinden sich bereits seit gestern in der Obhut des Jugendamtes.
Die Ermittlungen dauern an.
349. Drei Kinder brechen ins Eis ein – Rettung durch zwei aufmerksame Zeugen - Unterhaching
Am 19.02.2012, gegen 16.00 Uhr, betrat ein 12-jähriger Junge die Eisfläche des Ortsparksees und brach in der Mitte ein. Seine 12-jährigen Freunde wollten ihm helfen und brachen dann ebenfalls durch das Eis. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Zeuge auf das Geschehen aufmerksam und verständigte sofort den Notruf 110.
Zur gleichen Zeit befand sich ein weiterer Zeuge mit seinem Sohn in der Nähe des Unglücksortes. Als er auf die Kinder aufmerksam wurde, zögerte er keine Sekunde und schob Rettungsleitern auf das Eis, an denen er dann die Kinder aus dem Wasser ziehen konnte. Polizei und Feuerwehr waren nach wenigen Minuten vor Ort, bis dahin waren die Kinder jedoch bereits aus dem Wasser geborgen und konnten von den Rettungssanitätern versorgt werden. Eines der Kinder kam wegen starker Unterkühlung ins Krankenhaus, die beiden Anderen wurden ihren Eltern übergeben werden.
350. Brand eines Schneeräumers in Untermenzing -siehe Pressebericht vom 19.02.2012, Ziffer 328
Wie bereits berichtet, geriet am Samstag, 18.02.2012, gegen 02.40 Uhr, ein Schneeräumer in einer Tiefgarage in der Manzostraße in Brand. Ein Anwohner wurde aufgrund der Rauchentwicklung auf dieses Brandgeschehen in der Garagenanlage aufmerksam und verständigte die Feuerwehr.
Durch das Feuer wurde das Arbeitsgerät zerstört, weitere Schäden entstanden durch die Einwirkungen des Feuers im Bereich des Stellplatzes an der Betondecke und durch starken Rußniederschlag in der gesamten Garage.
Der Schaden beläuft sich auf mehrere Zehntausend Euro.
Als Ergebnis der hier durchgeführten Ermittlungen wird momentan davon ausgegangen, dass der Brand durch einen technischen Defekt (Fehlerstrom im Bereich der Energieversorgung, Batterie) des Schneeräumers verursacht worden ist.
351. 49-Jährige durch Brand in einem Wohnheim in Untermenzing schwer verletzt
Am Sonntag, 19.02.2012, gegen 04.55 Uhr, wurde eine Betreuerin des Wohnheimes auf eine 49-jährige Bewohnerin eines Appartements aufmerksam. Die Beine der 49-Jährigen brannten, als sie aus ihrem Appartement kam. Die Betreuerin konnte die Flammen schnell löschen und verständigte die Feuerwehr. Zeitgleich löste der Feuermelder Alarm aus. Die 49-Jährige kam mit Verbrennungen an beiden Beinen in ein Krankenhaus.
Durch das Feuer wurde der Fußboden des Appartements und ein Tisch beschädigt. Als Brandursache gilt nach den bislang durchgeführten Ermittlungen ein brennender Zigarettenstummel, der unsachgemäß entsorgt worden ist. Es konnte festgestellt werden, dass im Wohnraum neben dem Bett eine Plastiktüte mit Kleidung in Brand geraten war.
352. Brand eines Pkws in Milbertshofen – Brandursache geklärt - siehe Pressebericht vom 20.02.2012, Ziffer 337
Wie bereits berichtet, bemerkte am Montag, 20.02.2012, gegen 00.05 Uhr, ein Zeuge Rauch an einem Mercedes, der in der Riesenfeldstraße geparkt war. Durch das Feuer wurde der Pkw zerstört. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 40.000 Euro.
Mittlerweile konnte bei der Brandortbesichtigung als Ausbruchsstelle für den Brand der Motorraum für den Pkw lokalisiert werden. Als Ergebnis der bisherigen Ermittlungen wird davon ausgegangen, dass der Brand durch einen technischen Defekt (Fehlerstrom) im Bereich der Stromversorgungseinrichtung oder eines elektrischen Verbrauchs verursacht worden ist.
353. Tötungsdelikt in Neubiberg - -siehe Pressebericht vom 21.02.2012, Ziffer 348
Wie bereits heute berichtet, kam es am Montag, 20.02.2012, zu einem Tötungsdelikt in Neubiberg.
Ein 36-jähriger Mesner hat nach derzeitigem Ermittlungsstand seine 35-jährige Ehefrau im Verlauf eines Streites mit mehreren Messerstichen tödlich verletzt.
Die Staatsanwaltschaft München I hat gegen den Tatverdächtigen einen Haftbefehlsantrag wegen Mordes gestellt.
Der Haftbefehl wurde heute vom Ermittlungsrichter erlassen.




