Anstieg um 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
Die Zahl der Einbürgerungen ist damit im Vergleich zum Vorjahr (2.800) um 12,5 Prozent gestiegen. Im Vergleich zu 2.568 Einbürgerungen im Jahr 2006 ergibt sich sogar eine Steigerung um über 22 Prozent.
Wie bereits im Vorjahr haben sich im Jahr 2011 vor allem ehemals irakische (428), türkische (298) und afghanische (233) Staatsangehörige einbürgern lassen. Von den EU-Staatsangehörigen zeigten vor allem Personen aus den neuen Mitgliedstaaten Bulgarien (160), Rumänien (113) und Polen (91) großes Interesse an der Einbürgerung.
Die neuen deutschen Staatsbürger werden jedes Jahr mit einer Einbürgerungsfeier im Münchner Rathaus willkommen geheißen. Neben den Eingebürgerten entscheiden sich auch Jugendliche mit ausländischen Wurzeln überwiegend für den deutschen Pass. Seit dem Jahr 2000 erhalten in Deutschland geborene Kinder mit ausländischen Eltern bei Geburt zusätzlich zur Staatsangehörigkeit ihrer Eltern auch automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit. Voraussetzung ist, dass ihre Eltern lange genug in Deutschland leben und ein festes Aufenthaltsrecht haben. Mit 18 Jahren müssen sich die Jugendlichen für eine Staatsangehörigkeit entscheiden. Mit großer Mehrheit (98,7 Prozent) behalten die so genannten Optionskinder den deutschen Pass bei.
Mehr über die Einbürgerung unter www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kreisverwaltungsreferat/Staatsan....





