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Teil 2: Die richtige Bewerbungsstrategie (2)
Wer bin ich? Was kann ich?Ihnen fällt nichts Gescheites für Ihre Checkliste ein? Überlegen Sie einmal: Welche Fähigkeiten haben Sie? Listen Sie auch Fremdsprachen- und Software-Kenntnisse auf. Überlegen Sie, was Sie bisher gerne gemacht haben und wann Sie Schwierigkeiten hatten.
Welche Tätigkeit geht Ihnen besonders leicht von der Hand? Die Erforschung des unbekannt bekannten Terrains der eigenen Persönlichkeit ist harte Arbeit. Doch die Mühe zahlt sich aus. Denn erst jetzt können Sie Ihrem potenziellen Arbeitgeber überzeugend vermitteln, was Sie anzubieten haben und warum genau Sie die oder der Richtige für diesen Job sind.
Was will ich?
Viele Bewerbungen leiden darunter, dass die Absender ihr eigentliches Anliegen nicht ausreichend formulieren können: „Ich bin der/die Richtige für den Job!“ Um diese Aussage vermitteln zu können, müssen Sie zunächst einmal selbst davon überzeugt sein, dass die beworbene Position Ihnen liegt. Haben Sie schon einmal eine Stellenanzeige gelesen, auf die Sie sich nicht beworben haben, obwohl die Beschreibung genau Ihren Vorstellungen entsprach? Vielleicht weil Sie mit Ihren bisherigen Qualifikationen keine Chance auf einen Erfolg sahen? Oder haben Sie sich im umgekehrten Fall schon auf Stellen beworben, die Ihren Neigungen nicht unbedingt entsprechen, die aber von interessanten Firmen in der Umgebung angeboten wurden und dem nahe liegen, was Sie gerade auch schon tun?
Gehen Sie doch einmal anders vor: Unabhängig von aktuellen Angeboten und ohne den Zwang, all Ihre Zusatzqualifikationen in der Betrachtung unterzubringen, fragen Sie sich, wie Ihr Berufsweg optimalerweise verlaufen sollte. Was wollen Sie wirklich machen? Und welches Ziel peilen Sie mittel- oder gar langfristig an?
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