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Teil 6: Stellengesuch
Wenn Sie selbst ein Stellengesuch veröffentlichen, signalisieren Sie Leistungsbereitschaft und Motivation. Umso mehr überrascht es, dass die meisten Stellengesuche eintönig, geradezu langweilig und wenig aussagekräftig formuliert sind. Das, was die Inserenten ihren potenziellen Arbeitgebern in der Zeitung und auch im Internet anbieten, bleibt oft farblos und austauschbar. Folglich löst die Anzeige bei den meisten Personalentscheidern eher Achselzucken aus als den Wunsch, mit dem Inserenten Kontakt aufzunehmen.
Ihr Text sollte folgende Angaben enthalten:
· Ihre wichtigsten fachlichen Qualifikationen
· eine präzise Angabe, welche Position Sie suchen
· Ihr Alter und Geschlecht
· ggf. eine Angabe zu Ihrer Mobilität
Überlegen Sie sich genau: Was ist Ihr Kommunikationsziel, Ihre „Message“? Mit welchen Argumenten wollen Sie überzeugen? Für alle Formulierungen gilt: Seien Sie immer klar und verständlich, und kommen Sie schnell auf den Punkt. Wiederholen Sie nicht im Text, was bereits in der Überschrift steht. Apropos Überschrift: Sie ist der prominenteste Ort Ihrer Anzeige. Denken Sie daher bei der Formulierung nicht so sehr daran, was Sie suchen, sondern was Sie anzubieten haben. Die Überschrift muss Aufmerksamkeit wecken, damit der potenzielle Chef überhaupt weiterliest.
Erfrischend anders wirkt etwa jener Autoverkäufer, der sein ganz persönliches Berufsmotto als Überschrift wählt: „Verkaufen ist Leidenschaft“. Aufmerksamkeit wecken heißt aber nicht, um jeden Preis zu protzen. Verzichten Sie auf unseriöse Aufschneidereien wie „Arbeite rund um die Uhr“ oder „spitzenmäßige Allroundkraft“ etc. Und vermeiden Sie Abkürzungen - mit Ausnahme der üblichen wie w. für weiblich, m. für männlich, J. für Jahre bei der Altersangabe.
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