Werbung Münchner Wochenblatt Werbung
Münchner Wochenblatt Münchner Wochenblatt Münchner Wochenblatt
Wochenblatt Verlag
Nachrichten
Printausgabe
Serien
Wochenblatt Verlag
Kleinenzeigen aufgeben
Kleinenzeigenteil
Immobilien / Stellen
Herz%20zu%20Herz
Anzeigenübermittlung
Mediadaten
Kontakt
Spielzeugbörse
Impressum
Wochenblatt Verlag
Unsere Titel
Leserreisen
Prospektverkauf
Berufswahlheft
End


tl Serien tr
ml

Ein Herz für den Petuelpark

Während der neue Riemer Park auf dem früheren Flughafengelände die Bundesgartenschau beherbergt und der Arnulfpark auf dem früheren Bahngelände angelegt und bepflanzt wird, ist der Petuelpark auf dem Mittleren Ring im Münchner Norden schon vollendet: Als "krönender Schlussstein" wurde jetzt das Kunst-Café in der neuen Grünoase auf dem Petueltunnel eröffnet. Damit wurde einer der Hauptwünsche der Anwohnerschaft erfüllt.

Großzügige Glasfassaden ermöglichen in dem dreigeschossigen Bau des Münchner Architekten Uwe Kiessler den freien Blick in die umgebende Landschaft mit ihren Kunstobjekten.

Aber auch im Café selbst sind künstlerische Arbeiten zu sehen, die speziell für diesen Ort entwickelt wurden:

Barbara Bloom hat das Treppenhaus des Cafés mit kleinen, in die Wand eingelassenen Monitoren bestückt. Alexandra Ranner präsentiert den Besuchern des Cafes am Eingang eine artifizielle "Kuchenvitrine. Kiki Smith gestaltete eine Wand mit zwei Sternenkonstellationen, die einen Baum umkreisen. Daneben werden im Rahmen der Reihe "Petula Park" auch regelmäßig Veranstaltungen im neuen Kunstcafé stattfinden.

Im KUBUS auf der ersten Ebene des Cafés wurde eine neue Dependance der Städtischen Galerie im Lenbachhaus eingerichtet. Wie hinter einem Schaufenster können hier junge Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten präsentieren. Zur Premiere verschmelzen in der "Kalten Kammer" von Petuelpark-Kurator Stephan Huber Motive aus 25 Jahren künstlerischen Schaffens in einem theatralischen Bild von Schönheit und Zerstörung.

Das Kunstprogramm im Café und die Ausstellungen im KUBUS werden dankenswerterweise von BMW fünf Jahre lang mit einer beträchtlichen Summe gefördert.

Direkt am Café wurde zudem der Fontänenplatz mit Platanen eingefasst und mit Granitplatten ausgelegt. 14 Düsen sind in den Plattenbelag eingelassen, aus denen in unregelmäßigen Abständen ein Wasserstrahl in verschiedene Richtungen spritzt - sicher zur Freude der Kinder und zur Überraschung so mancher Passanten.

Im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur Parkgestaltung war auch vielfach der Wunsch nach einem bewirtschaftbaren Garten geäußert worden, der jetzt mit der Übergabe des Generationengartens ebenfalls erfüllt werden konnte. Wir danken der Regierung von Oberbayern, die den Bau des Generationengartens nebst zugehörigem Pavillon mit Städtebaufördermittel aus dem Programm "Soziale Stadt" kräftig bezuschusst hat. Die Betreuung vor Ort wird durch eine Spende von BMW ermöglicht und vom Verein "Stadtteilarbeit Milbertshofen" durchgeführt.

Dies ist das Happy End einer langen Geschichte. Über den vergangenen Streit, ob sich die Stadt einen Petueltunnel leisten kann, ist zum Glück Gras gewachsen. Über 75 Millionen Euro musste die Stadt investieren, wahrlich eine schwere Last in finanziell kargen Zeiten. Den größeren Anteil haben aber Bund und Land beigesteuert, wovon nicht nur die Autofahrer profitieren, sondern genauso die Nachbarn, die jetzt eine Erholungslandschaft vor der Tür haben, statt einer brutalen Verkehrsschneise.

zurück >>>
mr
bl bm br