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Inés nimmt ab - Serie, 11. Teil
Jetzt muss ich aber nochmal auf Willi zurückkommen. Wir haben nämlich schon wieder ein Wochenende miteinander verbracht, und wieder habe ich mit ihm so herrliche Fleckchen in München entdeckt. Neben den Naturschönheiten gibt es im nördlichen Teil des Englischen Gartens - beim Eingang von der Schwedenstraße aus - ein Kleinod der besonderen Art: Das Mini-Hofbräuhaus mit dem sympathischen jungen Wirt Michael Geyer und mit Preisen, die man sonst nur noch in Niederbayern findet und Portionen, die von ihrer Größe her überhaupt nicht zu meinem Abnehm-Vorhaben passen.
Na ja, so eine warme Brezel oder dieses köstliche Bierstangerl, das kann ich mir ja mit einem Enkel und mit Willi teilen, doch bei der Riesenportion Sparerips habe ich tapfer dankend abgelehnt. Die Portion hat aber weder mein Sohn Thomas, noch Enkel Janek noch Willi geschafft, einen großen Teil haben wir uns einpacken lassen. Und das Tollste, dort sind Menschen und Hunde gleichermaßen willkommen, und eines ist sicher, in dem kleinen aber gemütlichen Biergarten findet man immer angenehme Gesprächspartner.
Nach dem Besuch dort machen Willi und ich dann immer noch eine extra große Runde. Besonders lustig ist es, wenn man mit seiner vollen, braunen „Hundetüte“ eine Zeitlang geht, ohne auf einen Abfalleimer zu treffen. Dann begrüßt man sich mit größtem Verständnis. Denn natürlich werden Willis Verdauungsreste von mir entsorgt!
Und dann ist es einfach toll, wenn ich mit meinen Nordic Walking-Stöcken und Willi mindestens eine Stunde vor und nach der Arbeit durch Gottes Natur wandern kann. Keinen stört es, wenn man schnauft und schwitzt, selbst die echten Jogger lächeln einem zu - und es tut halt einfach gut! Mein Arzt, Dr, Bernhard Jell, also Willi’s Herrchen, ist auch mit mir zufrieden, die Waage geht schön langsam nach unten und die Kondition nach oben!
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